Beide aktuellen Staatsmeister starten beim Comeback der 3 Städte Rallye. Der Klassiker zählt zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und zum Mitropa-Cup.
Fotos: Daniel Fessl
Nach dreijähriger Pause feiert die ADAC 3 Städterallye in diesem Jahr wieder ein Comeback (8. bis 10. Oktober). Es ist die bereits 59. Auflage seit ihrem Bestehen. In den letzten drei Jahren wurde in der Region Niederbayern, Deutschland und Österreich die zur Weltmeisterschaft zählende Central European Rallye ausgetragen.

Start-und Ziel befindet sich heuer in Hauzenberg, wo sich die Rallyeleitung, der Servicepark und das Pressezentrum befinden. Insgesamt stehen 12 Sonderprüfungen mit einer Länge von ca. 180 Kilometer auf dem Programm. Gefahren wird im Landkreis Passau und Freyung-Grafenau, sowie im benachbarten Oberösterreich.
ZM-Racing ist diesmal mit zwei Mannschaften vertreten. Das ist einmal der Salzburger TEC7 ORM Staatsmeister Hermann Neubauer mit seiner Standard Beifahrerin Ursula Gassner auf einem Toyota GR Yaris Rally2 sowie der 30-jährige Niederösterreicher Christoph Zellhofer mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl, der sich den Staatsmeistertitel in der TEC7 ORM2 Klasse auf einem SUZUKI SWIFT ZMX sichern konnte. Er startet aber diesmal auf einem Ford Fiesta Rally2.

Sehr viel zu diesem Start der Beiden beigetragen hat der Chef des ZM-Racing Teams Max Zellhofer:“ Wir haben uns im Team über den Gewinn der beiden Titel so gefreut, dass ich mich entschlossen habe, den Start in Deutschland vom Budget hergesehen, zu unterstützen. Es soll auch eine kleine Belohnung für eine tolle Rallyesaison sein.“
Hermann Neubauer zu diesem Saisonabschluss in Deutschland:“ Ja ich bin Max sehr dankbar, weil unser Budget war schon ziemlich am Ende. Ich freue mich auf diese Rallye. Zuletzt bin ich dort im Jahre 2021 gefahren, die Streckenführung von jetzt wird aber sicher eine andere sein. Ich lasse mich einfach überraschen und bin selber neugierig. Wenn unsere Form von zuletzt weiter anhält, kann es sicher eine interessante Rallye werden, schließlich ist die gesamte deutsche Spitzenklasse am Start. Hauptsache ist es für uns im Cockpit viel Spaß zu haben.“

Ähnliche Vorstellungen hat auch Christoph Zellhofer:“ Ich freue mich nach der Grasel Rallye zuletzt, wieder in einem Rally2 Boliden starten zu können. Dort bin ich Vierter geworden, habe aber kleinere Fehler gemacht, die gilt es diesmal in Deutschland auszubessern. Insgesamt werden 12 RC2 Autos mit starken Piloten starten, also die Konkurrenz ist damit sehr groß. Damit ist jeder Platz innerhalb der übrigen 11 Mitbewerber ein gewonnener Platz. Für mich ist die Rallye völlig neu, wir müssen daher einen sehr guten Schrieb für die Sonderprüfungen machen.“
Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak |