ZM Racing
 
 
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Fabian Zeiringer - Eine Frage der Ehre:

 

Als Steirer freut sich Fabian Zeiringer bei der Murtal-Rallye nächste Woche ganz besonders auf die Prüfungen auf dem Red Bull Ring.

Fotos: Daniel Fessl

Mit gespannter Vorfreude fiebert Fabian Zeiringer seinem nächsten Projekt entgegen. Dieses heißt Murtal-Rallye und wird heute in einer Woche gestartet. Zum dritten Mal in diesem Jahr zündet der 27-jährige Steirer den Ford Fiesta Rally2 und vertraut dabei nicht nur wieder der renommierten Crew des ZM Racing Teams von Max Zellhofer, sondern auch der vertrauten Stimme an seiner Seite. Diese gehört der Oberösterreicherin Angelika Letz und ist spezialisiert auf professionelle und stets zuverlässige Ansagen während der Sonderprüfungen.

Einem starken fünften Platz bei der Rebenland-Rallye steht bislang ein Ausfall zuletzt im Lavanttal gegenüber. Der in Kärnten beschädigte Kühler ist freilich längst repariert und der Ford Fiesta für das Abenteuer Murtal-Rallye aufgebaut. Genauere Einstellungen werden noch im Vorfeld der Rallye eruiert, weil, so Fabian Zeiringer, „geplant ist, dass ich nächste Woche noch ordentlich testen werde“.

Die Anreise gestaltet sich für Zeiringer moderat. Von seinem Heimatort Birkfeld zum Rallye-Ausgangspunkt Judenburg sind es knapp über 100 Kilometer. Dass er diesmal als Topfavorit für die Kür zum besten Steirer in die Rallye geht, tangiert ihn nur am Rand. „Meine Konzentration gilt allein dem Ziel, mich noch besser ans Auto zu gewöhnen und den Abstand nach ganz vorne Schritt für Schritt zu verringen. Ich habe die letzten beiden Rallyes gut analysiert und bin zuversichtlich, dass mir ein Sprung nach vorne gelingen wird. Die Voraussetzungen sind bei der Murtal Rallye gut für mich, weil fast jeder ohne Streckenkenntnis und Erfahrung in die Rallye geht und deshalb der Erfahrungsnachteil, wie bei den anderen Rallyes, nicht gegeben ist.“

Auf ein Highlight bei der Murtal-Rallye, in dem Fall sind es mit drei Sonderprüfungen am Freitag sogar drei, freut sich nicht nur, aber explizit Fabian Zeiringer ganz besonders: „Als Steier ist es natürlich eine große Ehre, direkt auf dem legendären Red Bull Ring fahren zu dürfen. Da hoffe ich natürlich, die Steiermark mit Zeiten im Spitzfeld der Rallye würdig vertreten zu können.

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

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