ZM Racing
 
 
separator

Neuerlicher Erfolg von ZM-Racing in Teamwertung bei Rallye Weiz

 

Verantwortlich dafür waren Hermann Neubauer, Peter Hopf, Andreas Höfler u. Christoph Zellhofer, sie reihten sich unter die besten acht Piloten Gesamt, ein.

Fotos: Daniel Fessl

Nach dem Triumph bei der ET König Rallye im Murtal konnte die Mannschaft von ZM-Racing mit Teamchef Max Zellhofer, Herbert Kreilechner und Technik-Boss Alex Köck nun auch bei der Rallye Weiz einen weiteren großartigen Sieg in der Teamwertung der AMF feiern.

Diesen Erfolg widmeten die vier Teams ihrem Chef Max Zellhofer, der just am heutigen Tag seinen 62. Geburtstag feiern durfte. Gekrönt wurde der Erfolg durch den Gesamtsieg von Hermann Neubauer mit Co-Pilotin Ursula Gassner auf dem Toyota GR Yaris Rally2. Der Salzburger gewann diesen Rallye-Klassiker bereits zum sechsten Mal und hat nach dem vorzeitigen Ausfall von Simon Wagner auch die Führung in der TEC7 Staatsmeisterschaft vor dem letzten Lauf der 1000 Hügelrallye in Krumbach Ende August übernommen.“ Für mich ist bei meiner Lieblingsrallye alles sehr positiv verlaufen damit kann ich sehr zufrieden sein. Ursula und ich haben viel Spaß gehabt, jetzt freuen wir uns auf das Finale der Meisterschaft. Unserem Teamchef Max haben wir glaube ich einen schönes Geburtstaggeschenk gemacht.“

Das zweitbeste Ergebnis in der Gesamtwertung erzielte mit Platz Vier Christoph Zellhofer mit Beifahrerin Anna Maria Seidl auf dem SUZUKI SWIFT ZMX. Der 30-jährige Juniorchef des Autohauses in St.Georgen im Ybbsfeld, feierte in der ORM2 Wertung nach dem Ausfall von Günther Knoblich einen glücklichen Sieg und hat beim Finale damit gute Chancen sich den Titel zu holen. „Wir haben einen guten Start der Rallye gehabt, dann konnte sich Knoblich nach einem Fehler von mir am heutigen Samstag etwas absetzen. Ich blieb aber ruhig und konnte mich langsam ihm gegenüber wieder verbessern, bis dieser durch einen heftigen Ausritt auf der Sonderprüfung 9, Gollersattel, ausschied. Den Rest der Rallye konnte ich etwas ruhiger angehen. Ich freue mich jetzt schon auf das Saisonfinale in Krumbach, Ende August,“ erklärte ein sehr zufriedener Christoph Zellhofer.

Der Steirer Peter Hopf mit Co. Stefan Heiland holte sich mit seinem Ford Fiesta Rally2 den sechsten Platz in der Gesamtwertung, hatte aber am ersten Tag mit einer nicht funktionierenden Handbremse zu kämpfen:“ Auf allen drei Prüfungen konnte ich am Beginn einiger Kurven durch das Auslassen der Handbremse den Wagen nicht dementsprechend rallyemäßig bewegen, das hat natürlich viel Zeit gekostet. Trotzdem kann ich mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden sein. Ich habe mich von Saisonbeginn an immer wieder etwas verbessern können,“ so Hopf.

Etwas unglücklich verlaufen ist der Einsatz von Lokalmatador Andreas Höfler mit Claudia Maier als Co-Pilotin auf einem Ford Fiesta Rallye 2. Der Steirer hatte einen guten Rallyestart und bewegte sich nach den ersten beiden Prüfungen am Freitag ständig im Bereich der Top Ten in der Gesamtwertung. Dann hatte er Pech und verlor bei einem Reifenschaden viel Zeit. Damit verlor er seinen Spitzenplatz und fiel in der Zwischenwertung bis auf Platz 48 zurück. Dann begann für ihn eine tolle Aufholjagd, die ihn bis ins Ziel nach Weiz auf Rang Acht in der Endabrechnung brachte:“ Für uns war dieses Ergebnis und die Fahrt nach dem Reifenschaden ein tolles, aber sehr interessantes Erlebnis. Es war fast wie ein Sieg, angefeuert durch viele Freunde gelang uns ein echter „Husarenritt“ mit einem glücklichen und zufriedenstellenden Ausgang. Dabei möchte ich mich bei Claudia sehr herzlich bedanken, wir hatten einen sehr guten Schrieb und konnten so trotz meiner örtlichen Kenntnisse, immer wieder sehr gute Zeiten herausfahren.“

Teamchef und heute auch Geburtstagskind Max Zellhofer konnte wiederum eine beeindruckende Bilanz ziehen:“ Für mich waren hier einige Geburtstagsgeschenke dabei, ich freue mich über die Leistungen unserer vier Teams. Alle haben überdurchschnittliche Leistungen gezeigt, auf die wir stolz sein können. Auch unser Vorhaben die Teamwertung der AMF punktemäßig zu verbessern ist voll aufgegangen. Betrug unser Vorsprung bis heute 67 Punkte auf das befreundete Team von BRR/Gerätetechnik, so konnten wir diesen Vorsprung heute auf 97 Punkte ausbauen. Damit gehen wir sehr zuversichtlich zum letzten Lauf nach Krumbach. Dort besteht auch die Möglichkeit, dass Hermann Neubauer in der TEC7 ORM und mein Sohn Christoph in der ORM 2 sich jeweils einen weiteren Staatsmeistertitel holen können.“

Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak

separator