Verantwortlich dafür sind Hermann Neubauer (Toyota), Peter Hopf u. Andreas Höfler (beide Ford) u. Christoph Zellhofer (SUZUKI), ZM-Racing führt mit 67 Punkten vor BRR.
Fotos: Daniel Fessl
Bei der letzten Rallye im Murtal feierte die Mannschaft von ZM-Racing den bisher größten Erfolg in der TEC7 Teamwertung der AMF (Austrian Motosport Federation). Vier Autos unter den ersten Sieben in der Gesamtwertung, sowie zwei Siege durch Hermann Neubauer und Christoph Zellhofer in den beiden stärksten Klassen der heimischen TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft. Die Truppe von Max Zellhofer, Herbert Kreilechner und Technik Chef Alex Köck liegt momentan in der Teamwertung mit 67 Punkten Vorsprung, vor dem Team BRR/GT-Gerätetechnik, in Führung.

Nun gilt es für das Team aus St. Georgen im Ybbsfeld diesen Vorsprung zu verwalten am besten ist es aber, den Vorsprung vor dem letzten Lauf, Ende August im Land der 1000 Hügel Rallye in Krumbach noch auszubauen.
Einer der wichtig für dieses Vorhaben ist, ist Hermann Neubauer mit Ursula Gassner auf dem Toyota GR Yaris Rally2, diese Kombination hat zuletzt bei der ET König Rallye in Judenburg gewonnen:“ Ich hoffe es wird eine spannende Rallye werden, diesmal ist ja wieder Simon Wagner dabei. Obwohl ich Salzburger bin, ist die Rallye Weiz für mich eine echte Heimrallye. Ich kenne so viele Leute in der Organisation, die im Laufe der Jahre zu echten Freunden geworden sind. Die vielen Zuschauer, die jedes Jahr kommen sind ebenfalls ein Garant für das Gelingen dieses Rallyeklassikers. Ich hoffe jedenfalls am Ende der Rallye auf einen Podiumsplatz.“
Mit Peter Hopf und seinem Beifahrer Stefan Heiland kommen zwei Steirer auf einem Ford Fiesta Rally2 nach Weiz, dies mit sehr guten Vorsätzen:“ Wir fühlen uns derzeit sehr gut, der sechste Platz bei meiner eigenen Rallye im Murtal hat sicher mein Selbstvertrauen gestärkt. Wir werden kämpfen, um ein ähnliches Resultat auch in Weiz zu erreichen. Viel wird auch von den Wetterbedingungen abhängen.“

Nach längerer Rennpause greift auch wieder der 48-jährige Steirer Andreas Höfler als Lokalmatador ins Rallyegeschehen ein. Seine Co-Pilotin heißt Claudia Maier, als fahrbarer Untersatz steht aus dem Hause ZM-Racing ein Ford Fiesta Rally2 zur Verfügung. Höfler ist schon seit dem Jahr 2018 in verschiedenen Kategorien des Motorsportes tätig und hat schon fünf Starts bei der Rallye Weiz hinter sich:“ Ja Weiz ist mein motorsportlicher Mittelpunkt, ich freue mich immer, wenn ich dort starten kann. Für mich ist der Einsatz mit dem Ford Fiesta Rally2 eine Premiere, ich bin schon gespannt auf das Fahrverhalten dieses Boliden. Glücklich bin ich auch mit meiner Co-Pilotin Claudia Maier die sehr viel Erfahrung mitbringt von der kann ich vor allem beim Schrieb machen viel lernen. Mein Ziel ist es die Rallye gut über die Bühne zu bringen und dabei viel Spaß zu haben.“
Vielleicht etwas weniger Spaß aber mehr Stress wird der vierte Starter für ZM-Racing in Weiz haben. Christoph Zellhofer mit Beifahrerin Anna Maria Seidl auf dem SUZUKI SWIFT ZMX. Für ihn geht es in der TEC ORM2 darum unbedingt voll zu punkten, um in der Meisterschaft noch eine Chance auf den Titel zu haben:“ Wir brauchen, so wie im Murtal wieder einen ORM2-Sieg und Sieg in der Powerstage. Dann ist es möglich, wenn unser schärfster Konkurrent Günther Knobloch jeweils Zweiter wird, die Führung in der Meisterschaft mit 133 Punkten vor Knobloch mit 131 Punkten zu übernehmen. Die endgültige Entscheidung fällt dann erst beim Finale der Land der 1000 Hügelrallye, wo auch das Streichresultat eine Rolle spielt. Bei Knoblich sind dies bishe 21 Punkte und bei mir 19 Zähler, die gestrichen werden. Daher gibt es für mich nur eine Devise für die Rallye Weiz „maximum attack.“

Dazu Teamchef Max Zellhofer:“ Wenn wir wieder so ein tolles Ergebnis im Teambewerb wie im Murtal erreichen können, dann sollte es am Saisonende möglich sein, den Team-Pokal der AMF zu unseren Gunsten zu entscheiden. Ich bleibe auf alle Fälle optimistisch.“
Sportpressedienst
Armin Holenia
Wolfgang Nowak |